{"id":3471,"date":"2023-09-07T09:38:52","date_gmt":"2023-09-07T07:38:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.thesixtyone.com\/?p=3471"},"modified":"2023-09-07T09:38:53","modified_gmt":"2023-09-07T07:38:53","slug":"cloud-gaming-wer-braucht-noch-teure-hardware","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.thesixtyone.com\/de\/cloud-gaming-wer-braucht-noch-teure-hardware\/","title":{"rendered":"Cloud-Gaming - wer braucht noch teure Hardware?"},"content":{"rendered":"<p>In der vielf\u00e4ltigen Welt der Videospiele ist das Cloud-Gaming zu einem wichtigen Thema geworden. Anstelle von High-End-PCs f\u00fcr die optimale Darstellung wird auf Spiele aus der Cloud zur\u00fcckgegriffen. Das hat den Vorteil, dass die Daten nicht mehr auf dem Computer gespeichert werden m\u00fcssen, sondern in der digitalen Wolke liegen. Das erh\u00f6ht die Einfachheit des Spielens erheblich.<br>Es gibt Branchen, in denen Zocken ohne Download und Speicherausnutzung schon l\u00e4ngst weitverbreitet ist. Wer beispielsweise bei einem Gl\u00fccksspielanbieter Spiele wie <a href=\"https:\/\/www.bingbong.de\/slots\/spiel\/eyeofhorus\">Eye of Horus <\/a>zockt, muss weder Software installieren noch eine herausragende Hardware besitzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch was bedeutet das f\u00fcr die Welt der Computer- und Gl\u00fccksspiele? Sind High-End-Computer vom Aussterben bedroht und werden wir bald nur noch in der Cloud zocken?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Theorie vs. Praxis \u2013 reicht Cloud Gaming wirklich aus?<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein Blick auf die Prognosen best\u00e4tigt, <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/1062268\/umfrage\/prognose-zu-den-ausgaben-fuer-cloud-gaming-weltweit\/\">dass Cloud Gaming ein erhebliches Wachstum erlebt<\/a> und weltweit an Zuwachs gewinnt. Die Vorteile liegen auf der Hand, Zocken wird dadurch auf jedem Ger\u00e4t m\u00f6glich, das ans Internet angeschlossen ist. Hier gibt es bereits die erste Herausforderung f\u00fcr Zocker. Eine stabile Internetverbindung ist Voraussetzung daf\u00fcr, dass die neuen M\u00f6glichkeiten effizient genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab bereits <a href=\"https:\/\/www.computerbild.de\/artikel\/cb-Tests-Streaming-Cloud-Gaming-Dienste-Test-Spiele-Streaming-Stadia-Amazon-Luna-Geforce-Now-29570643.html\">mehrere Tests von namhaften Zeitschriften<\/a>, aus denen hervorging, dass selbst 50 MB\/s zu wenig sein k\u00f6nnen. Gemessen am Breitbandausbau in Deutschland steht Cloud Gaming allein aufgrund dieser Tatsache noch nicht fl\u00e4chendeckend zur Verf\u00fcgung. Ist die Internetleitung nicht stabil genug, kommt es zu Framedrops, Irritationen und Verz\u00f6gerungen im Spiel.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies kann schwerwiegende Folgen f\u00fcr Shooter und andere Echtzeitspiele haben. Das Hauptproblem ist und bleibt die Latenzzeit. Je nachdem, wie weit der Server des Anbieters entfernt ist und wie stabil Ihre Internetverbindung ist, sind Latenzen von 100 ms keine Seltenheit. Solche Bedingungen sind f\u00fcr Multiplayer-Spiele nicht geeignet und der Spielspa\u00df geht verloren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Offline-Gaming - nicht m\u00f6glich mit Cloud-Gaming<\/h2>\n\n\n\n<p>Ein anderes Thema sind Zocker, die ihre Spiele gern unabh\u00e4ngig vom <a href=\"https:\/\/www.thesixtyone.com\/de\/sicheres-surfen-im-netz-worauf-man-aufpassen-muss\/\">Internet<\/a> spielen. Einmal auf dem Rechner installiert, k\u00f6nnen die meisten Singleplayer-Games ganz ohne Anbindung ans Netz gezockt werden. Cloud Gaming setzt grunds\u00e4tzlich eine Verf\u00fcgbarkeit des Internets voraus, gibt es Ausf\u00e4lle, kann nicht gezockt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer im eSport-Bereich aktiv ist und offline f\u00fcr seine Eins\u00e4tze trainiert, kann durch einen Internetausfall erhebliche Sch\u00e4den an seinem Trainingsfortschritt erleiden. Dar\u00fcber hinaus sollten sich professionelle Gamer nicht von der Verf\u00fcgbarkeit eines Servers abh\u00e4ngig machen. Wenn Probleme auftreten und Spiele pl\u00f6tzlich nicht mehr verf\u00fcgbar sind, ist kein Spielbetrieb m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Hardware-basiertes Gaming ist daher nach wie vor ein Thema, insbesondere, aber nicht ausschlie\u00dflich, im professionellen Bereich. Es ist nicht zu erwarten, dass Cloud-Gaming in der eSport-Branche zum Ziel wird. Das Wachstum d\u00fcrfte eher von Freizeitspielern ausgehen, sofern die Kapazit\u00e4t der Internetleitung eine stabile Verbindung zur Cloud erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit: Wer keine gute Internetleitung hat, wird mit Cloud Gaming nicht gl\u00fccklich<\/h2>\n\n\n\n<p>Eine stabile und vor allem sichere Internetverbindung ist die zwingende Voraussetzung f\u00fcr den Spa\u00df am Cloud-Gaming. Vor allem Echtzeitspieler haben gro\u00dfe Probleme, wenn sich die Latenzzeit aufgrund einer schlechten Verbindungsqualit\u00e4t verl\u00e4ngert. Bei Spielen, die ein hohes Ma\u00df an Reaktionsf\u00e4higkeit erfordern, k\u00f6nnen Millisekunden \u00fcber den Verlauf des gesamten Spiels entscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl der Ausbau der Breitband- und Glasfasernetze in Deutschland rasant voranschreitet, ist l\u00e4ngst nicht jeder Internetanschluss f\u00fcr Anbieter wie Google Stadia und Co. ausgelegt. Es ist also nicht absehbar, dass der High-End-PC in Zukunft aussterben wird. Aber selbst wenn die Leitung nicht mehr das Problem ist, gibt es noch einen weiteren guten Grund f\u00fcr hardwarebasiertes Spielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hochwertige Grafikkarten und die daf\u00fcr konzipierten Monitore k\u00f6nnen fast immer ein deutlich besseres Bild liefern als das Smartphone, Tablet oder der Fernseher, wenn sie als Monitor genutzt werden. F\u00fcr Spiele wie das k\u00fcrzlich erschienene \"Starfield\" von Bethesda lohnt es sich also, auf die gute alte Hardware zu setzen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In the diverse world of video games, cloud gaming has become an important topic. Instead of high-end PCs for optimal viewing, people are turning to games from the cloud. The advantage of this is that the data no longer has to be stored on the computer, but is instead in the digital cloud. This significantly [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":2,"featured_media":3472,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"content-type":"","footnotes":""},"categories":[129,7],"tags":[],"class_list":{"0":"post-3471","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-internet","8":"category-technology"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.thesixtyone.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3471","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.thesixtyone.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.thesixtyone.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thesixtyone.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thesixtyone.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3471"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.thesixtyone.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3471\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3473,"href":"https:\/\/www.thesixtyone.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3471\/revisions\/3473"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thesixtyone.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3472"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.thesixtyone.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3471"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thesixtyone.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3471"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thesixtyone.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3471"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}